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13.000 km by Moped come to an End

The final days

09. August 2018

As i was planning to reach Korneuburg for a small Welcome home stop at one of the companies that supplied me with spares I went on in a more relaxed manner as I had more than enough time to get there. Because of that i basically slept in and travelled at a rather slow pace. Originally I wanted to camp at a small lake in the czech republic but that was a fishing lake as it turned out so I continued on and finally crossed the Border into Austria that day. I then made my way to a Campsite nearby where for the first time I slept back in Austria. The people there couldn't really believe where I just came from on my moped and were truly fascinated.

 

10. August 2018

Another late start and I decided to just follow some agricultural paths through the countryside, however at some Point my throttle-mount just broke. It may have something to do with when the moped fell over yesterday, but that happens a lot and usually not worth mentioning, but this time it landed perfectly on the brake lever and this may have put too much stress on the mount resulting in it's failure now. Well I could still ride, I just had to push the brake lever towards the ground to accelerate, still worked as a regular brake though.

Around 2 pm I reached the home of RBO, the company who supplied me with spare parts for the trip and we had a little meet and greet. I talked to a bunch of people and aswered their questions, afterwards we took a short look at the moped since the engine was making loud screaming noises for a while and had to swap the clutch and bell as those were no good anymore. For the night the guys from RBO offered me a stay in a Hotel which I certainly didn't decline.

 

11. August 2018

During the night it had rained a bit, but by the morning the weather had cleared up and after eating my way through the breakfast buffet I continued my way back home. A few kilometers down route suddenly the moped went out, well kinda expected I was annoyed I forgot to fit a new condenser to my ignition while working on the moped yesterday. However I had one last DIY-Condenser at hand and swapped that in, which unfortunately only lasted a few minutes and the moped went out again. How annoying, but changing the Spark Plug got it running again, so i guess that was the first properly destroyed spark plug of the trip.

For a while everything went smoothly but in the afternoon the same thing happened again, after 2 hours of tinkering and my spark being completely gone I decided that the ignition coil was fried. And so I went to ask at a house if they by any chance had a soldering iron, so I could swap the fried coil with the one from my other ignition plate where only the condenser was shot, but they didnt have one. So I ended up soldering with a gastorch and actually got the moped working again, for about 4 kilometers, when the condenser gave out again. And as luck has it that was my last condenser, so now I was actually stranded.

So what now? Well first I asked at the farm where I had conveniently broken down for a spot where I could pitch my tent, and they graciously invited me into their home to sleep. After that was sorted I called at RBO again, since they were only about 1.5 hours away by car and one of them actually agreed to come out tomorrow morning and help me fix the moped. What a relief!

 

12. August 2018

Got up at 7 and already at 7:30 the support was here, we directly swapped the ignition plate for a new one and also tested the old components and as I had figured out yesterday the ignition coil (the original one from 1977) was fried. So 1.5 hours later everything was running again and at 9 I was on my way again. And I really have to thank the guys from RBO at this point, this kind of support was amazing!

The rest of the day was then uneventful everything was working nicely and I slowly made my way through Austria. For the night I found another Campsite and pitched my tent for the last time of this journey.

 

13. August 2018

And I cant believe this is it, the last day. I started around 9 am and continued very relaxed taking everything in for the last time, knowing I was almost home. There was actually quite a bit of traffic and I had to stop one more time because the Maxi died on my and this time again a dead sparkplug, so I now had killed a total of 2 spark plugs on my trip both of them in Austria. Afterwards everything went smoothly maybe too smootly as the brakes didn't really work that good anymore.

Around 4pm I had actually reached Innsbruck my Hometown, and well how do I explain this, I drove my Moped into the garage and went to my room just like I had only been gone for a day and it kinda felt like that too.

Finally some Facts:

92 Days on the road
13300km traveled
10384km on Puch Maxi
2916km on Honda C50
5 bigger Breakdowns
10 Countries
-1°C lowest Temperature
+45°C highest Temperature


Die letzten Tage

09.08.18

Nachdem für morgen eine kleine Willkommensfete in Korneuburg bei einer der Firmen, die mich auf der Reise unterstützt hat, anstand, konnte ich es recht entspannt angehen lassen, da ich mehr als genug Zeit hatte um dorthin zu kommen. So ging es entspannt nach Tschechien wo ich an einem kleinen See campen wollte, der sich aber als Sportfischerteich herausstellte und so überquerte ich noch die Grenze nach Österreich um auf einem Campingplatz zu übernachten. Die anderen Gäste dort konnten gar nicht glauben wo ich gerade mit meiner Maxi herkam und waren wirklich begeistert.

 

10.08.18

Es ging wieder entspannt los und über Feldwege arbeitete ich mich langsam nach Korneuburg vor. Unterwegs ist mir dann leider die Befestigung meines Gasgriffs gebrochen, wohl als Folge eines Umfallers der Maxi am gestrigen Tag. Normalerweise nicht der Rede wert, da dies schnell passieren kann auf unebenem Grund aber dort landete sie direkt am Bremshebel und das war dann wohl zu viel. So musste ich gasgeben indem ich von oben auf den Bremshebel drückte und damit die ganze armatur drehe, Bremsen ging aber trotzdem noch. Gegen 13:45 erreichte ich dann endlich den Standort von RBO Stöckl bei Korneuburg, dort empfingen mich einige "Fans" und ich durfte ihnen Rede und Antwort stehen und auch generell erzählen. Anschließend reparierten wir vor Ort noch die Kupplung, da das Moped beim fahren bereits sehr laut heulte und die Kupferbüchse komplett verschlissen war. Von den Leuten von RBO bekam ich dann auch noch ein Hotelzimmer angeboten, was ich definitiv nicht abgelehnt habe.

11.08.18

Über Nacht hatte es etwas geregnet, aber nachdem ich mich durchs Frühstücksbuffet gegessen hatte konnte ich bei trockenem Wetter weiterfahren. Leider ging es aber nicht ewig weit, bereits nach einigen Kilometern ging das Mofa aus während ich mich darüber ärgerte, dass ich gestern nicht die Zündung hergerichtet hatte baute ich meinen letzten DIY Kondensator ein, der das Problem behob. Wenn auch nur für ein paar Minuten, danach verabschiedete sich die Zündkerze, aber mit neuer ging es dann auch weiter. Und auch recht weit, lediglich südlich von St. Pölten war dann plötzlich wieder aus, 2 Stunden tüftelte ich herum und kam schließlich zu dem Schluss, dass die Zündspule kaputt war. In der Hoffnung einen Lötkolben zu finden klopfte ich bei einem der umliegenden Häuser, leider Fehlanzeige und so musste ich mit einem Bunsenbrenner die Zündspule meiner anderen kaputten Zündplatte ablöten um die kaputte Zündspule der aktuellen Zündplatte zu ersetzen, was erstaunlicherweise auch funktionierte. So startete ich wieder aber kam wie so oft nur wenige Kilometer weit bis sich mein letzter Kondensator verabschiedete, damit war ich nun wirklich Optionslos gestrandet.

Zuerst kümmerte ich mich um ein Quartier, da es doch schon langsam Abend wurde und die Bauern des Hofes in dessen Einfahrt ich praktisch gestrandet war erlaubten mir nicht nur mein Zelt dort aufzubauen, sondern luden mich auch direkt ein bei ihnen im Haus zu schlafen. Nachdem das geklärt war und ich praktischerweise noch nicht unendlich weit gekommen war setzte ich mehr oder weniger einen Notruf bei RBO Stöckl ab und dankenswerterweise erklärte man sich dort bereit mir zu helfen, morgen würde jemand kommen und mir helfen.

12.08.18

Um 7 stand ich auf und bereits um 7:30 war die Kavallerie vor Ort, kurzerhand wurde die Zündung komplett getauscht und die alten Komponenten auch noch überprüft und wie ich mir gedacht hatte, war die Zündspule gestern kaputt. 1,5 h später lief bereits wieder alles und um 9 konnte ich meine Reise fortsetzen. Hier muss ich auch nochmal die Gelegenheit nutzen und mich für die tolle Unterstützung durch RBO Stöckl bedanken, das hat mir wirklich oft den Hintern und die Reise gerettet. Vor hier an ging es problemfrei weiter durch Österreich über Bundesstraßen bis St. Johann im Pongau wo ich meine letzte Nacht der Reise noch einmal im Zelt verbrachte.

13.08.18

So schnell war er dann auch da, der letzte Tag der Reise. Gegen 9 ging es entspannt los und ich versuchte nochmal so viel wie möglich aufzunehmen, nachdem ich nun schon fast zuhause war. Reger Urlaubsverkehr begleitete mich und dann passierte es doch noch einmal, dass die Maxi plötzlich ausging, kaputte Zündkerze, die 2. der Reise und alle davon in Österreich, so langsam geht scheinbar alles kaputt, auch die Bremsen waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr die Besten.

Aber nichtsdestotrotz  schaffte ich es noch ohne weitere Probleme nach Innsbruck, wo ich gegen 16 Uhr ankam. Und naja wie soll ich das erklären, ich fuhr nach Hause stellte die Maxi in der Garage ab und setzte mich in mein Zimmer so als wäre ich gerade mal einen Tag weggewesen und so fühlte es sich eigentlich auch an.

Zum Schluss noch ein paar Fakten:

92 Tage unterwegs
13300km zurückgelegt
10384km auf Puch Maxi
2916km auf Honda C50
5 gröbere Pannen
10 Länder
-1° niedrigste Temperatur
+45° höchste Temperatur

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