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Ajagos to Almaty

Ajagos to Almaty

08.June.18

Got out of Bed at 7 since the Owner wanted to weld my luggage rack before I left and we decided on 7:30, I had a great Omelette for Breakfast but the owner didn't show up, so at 8:15 I was fed up enough and left. While leaving Ajagös my secondary Chain, the bicycle chain, came loose and wedged itself between the rear wheel and the swingarm biting into the sidewall  of the tire. Once I noticed it, it had already dug out a trench from the wall going down to the supporting mesh of the tire. But since the tire didn't deform I decided it should be fine.

Although the offered help at the hotel never showed up today would be a great day concerning nice people. While fixing my bicycle chain two polish guys approached me who wanted to go to Mongolia but their bikes had some major issues so they were only driving to Novosibirsk to take the train home, kind of a deja vu to barnaul isn't it? After talking to them and continuing along a mediocre road I fuelled up at a gas station around noon when a random guy asked me about the Maxi and after explaining a bit he just handed me this deep-fried dough-pocket filled with potato (very common in central asia as fast food), which was amazing, the people here are awesome.

By now it had gotten hot, summer was finally here and Temperatures got up to 36°C also the road was terrible now, big waves and deep tiretracks in the asphalt with the odd pothole. In some parts the Trucks had to drive so slow, I on my Moped yould overtake them, since i was able to navigate through the bad bits quite easily. On a long straight stretch of road without any trees I noticed a Truck under the Roof of an abandoned Gasstation and while driving past I saw the license plate: Germans! I turned around and approached them. They were super friendly showed me their Truck and even invited me for some Tea and cake, you can check out their blog at http://www.jp-unimobil.de

In the Evening I headed to a Campspot along a river, which I found online, unfortunately it was rather frequented by locals so there was quite a bit of trash strewn about, but I still decided to camp there.

 

09.June.18
Since it got light very early I left my tent at 5am and continued my trip at 7. Riding was easygoing for several hours, despite the bad road. In the afternoon I came into the first big thunderstorm of the trip, first I tried waiting it out, once it started raining less I continued and soon after got into the worst of it, on the porch of an abandoned shop I then waited another hour for the rain to pass. Around 8pm after 295km I reached Taldyqorgan and after some Food and a couple of beers at a german themed restaurant I called it a night.

 

10.June.18
Left the Hotel at around 8:30 and had my first fuel-misunderstanding at a gas-station. Since you either have to pay in advance for a certain amount of litres or usually have to wait inside for the assistant to fill your tank if you want it full, the assistant filled my canister as instructed but then also filled the tank of the Moped itself, to the brim. Which annoyed me quite a bit, since I didn't know how much he put into the tank and there was no more space to add oil. I then had to explain to the guy what 2-stroke meant and proceed to dump out some fuel from the top, making a huge mess, just so I could add an estimated amount of oil based on the info from the assistant.

Nevertheless the rest of day day went smoothly albeit hot, the road to Almaty was basically a Highway, concrete Road, smooth, just a lot more traffic than I like. Obviously there were a lot of fast cars overtaking or driving by me rather closely. But I made it to Almaty safe and sound. In Almaty I got into rush-hour traffic with almost grid-lock like traffic, fortunately on the Moped I could filter through most of it and eventually made it to my Hostel. In 7 Days I had covered the approximately 1500km (a bit less than 1000 Miles) from Barnaul to Almaty, now I need a few days Rest in Almaty figuring out the next steps of my Trip.

 


 

Von Ajagös nach Almaty

 

08.06.18

Nachdem mir ja gestern der Hotelbesitzer angeboten hat meinen Gepäckträger gegen 7:30 zu schweißen bin ich bereits um 7 aufgestanden. Nach einem wirklich guten Frühstücksomelette wartete ich dann leider erfolglos bis 8:15. Dann war ich genervt genug und bin losgefahren. Beim Verlassen von Ajagös ist dann die Anwerfkette vom Mofa abgesprungen und hat sich zwischen Reifen und Schwinge geklemmt. Als mir das aufgefallen ist, hatte die Kette bereits ordentlich Material aus der Reifenwand abgetragen, bis auf das Nylongewebe runter. Nachdem sich der Reifen aber nicht verformt hatte beschloss ich einfach so weiterzufahren.

 

Trotz der Enttäuschung in der Früh sollte der heutige Tag von freundlichen Begegnungen geprägt werden. Während ich die Fahrradkette wieder auf den Zahnkranz brachte kamen zwei Polnische Motorradfahrer auf mich zu, im Gespräch erfuhr ich, dass sie eigentlich in die Mongolei wollten aber wegen technischer Gebrechen nun nur nach Novosibirsk fahren werden von wo es dann per Zug zurück geht, kleines Deja-vu nach Barnaul nicht? Nach dem netten Gespräch folgte ich der immer schlechter werdenden Straße, gegen Mittags erreichte ich eine Tankstelle, an welcher ich mal wieder von staunenden Fremden zu meinem Moped befragt wurde. Einer von ihnen schenkte mir dann auch noch etwas zu essen, so eine frittierte Teigtasche gefüllt mit Kartoffel, die Freundlichkeit der meisten Menschen auf dieser Tour hat mich doch immer wieder überrascht.

 

Nachmittags wurde es dann auch richtig heiß, der Sommer hatte mich endlich erreicht, Temperaturen von 36°C gabs heute. Leider war die Straße inzwischen auch richtig anstrengend, richtig tiefe Spurrinnen gepaart mit quer verlaufenden Wellen im Asphalt und dazwischen gesprenkelten Schlaglöchern waren alles andere als eine Freude zu fahren. Teilweise mussten die LKW so langsam fahren, dass ich die auf der Maxi überholen konnte, da ich glücklicherweise die wildesten Sachen recht leicht um und durchfahren konnte. An einer langen Geraden ohne irgendwelche Bäume bemerkte ich einen LKW unter dem Dach einer alten Tankstelle, beim vorbeifahren fiel mir das Kennzeichen auf: Deutsche! Sofort bin ich umgedreht um ein bisschen zu plaudern. Ebenfalls ein richtig freundliches Paar, nach einer Führung durch den zum Wohnmobil umfunktionierten Unimog gab es auch noch Tee und Kuchen, absolut unerwartet in dieser Einöde. Ihr könnt deren Blog und Reise hier folgen  www.jp-unimobil.de

 

Am Abend suchte ich einen Campspot an einem Fluss auf von dem ich online gelesen hatte, leider wurde der Platz auch von Einheimischen gerne frequentiert und so lag überall Müll herum, dennoch verbrachte ich die Nacht dort.

 

09.06.18

Nachdem es recht früh Hell wurde bin ich bereits um 5 Uhr aufgestanden und um 7 auch schon losgefahren. Trotz der schlechten Straße kam ich problemlos und auch recht zügig voran. Am Nachmittag kam ich erstmals auf der Reise in ein richtiges Gewitter, zuerst wartete ich das schlimmste ab und fuhr weiter als der Regen nachließ, als ich wieder unterwegs war legte der Regen aber erst richtig los. Ich rettete mich also unter das Vordach eines verlassenen Geschäfts und wartete eine weitere Stunde bis der Regen, diesmal wirklich, nachließ. Nach 295km erreichte ich gegen 20 Uhr Taldyqorgan wo ich mir in einem „deutschen“ Restaurant Essen und ein paar Bier gönnte.

 

10.06.18

Heute gings um 8:30 los und just beim verlassen der Stadt gabs auch das erste Missverständnis an einer Tankstelle. Nachdem man in Kasachstan für gewöhnlich im Vorhinein für eine bestimmte Menge Benzin zahlt oder an der Kassa wartet, während der Tankwart für einen tankt, wenn man den Tank voll haben will so wie ich, ist Kontrolle nicht so einfach. Und so hat der Tankwart nicht nur wie angewiesen meinen Kanister gefüllt sondern auch den Tank randvoll gemacht. Leicht genervt durfte ich dann dem Tankwart das Konzept von Zweitaktern und Gemischschmierung beibringen während ich das Moped kippte um etwas Benzin ausschwappen zu lassen, was natürlich eine mords Sauerei machte. Danach musste ich basierend auf der Aussage des sehr „kompetenten“ Tankwartes Öl in den Tank nachfüllen.

 

Nichtsdestotrotz lief der Rest des Tages wie geschmiert, trotz der Hitze. Die Straße von Almaty war nun eine richtige Autobahn, Betonfahrbahn, glatt und deutlich mehr Verkehr als ich mag. Natürlich waren die Autos nun auch richtig schnell unterwegs und ich wurde öfters sehr eng überholt. Ich kam aber problemlos in Almaty an, wo ich aber flugs in die volle Rush-hour mit Verkehrsstillstand kam, wenigstens konnte ich mich mit dem Mofa oft durch den Verkehr schlängeln und kam so trotzdem recht bald an meinem Hostel an. Ich hatte damit in 7 Tagen die ca 1500km von Barnaul nach Almaty hinter mich gebracht, jetzt brauche ich erstmal ein paar Tage Pause hier, auch um den weiteren Verlauf der Reise etwas zu planen.

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