Blog

Crossing Kyrgyzstan

Crossing Kyrgyzstan

19. June 2018

Well I promised to tell you why I had a bad night so here we go. When going to bed I could already see the beginnings of a lightningstorm in the distance and around Midnight it finally reached me. I woke up to intense lightning and thunder which had me questioning my choice of Camping spot, together with intense rain I was not looking forward to the next day. Around 2am the storm had finally moved on and I could get a bit of sleep, however sunrise was again pretty early and it had cooled down a whole lot, temperatures must have been close to freezing. As soon as the sun came out i packed up my tent and left my campspot at around 8:30am. To leave the Plateau I was on I had to cross another mountain pass, driving up to the 3174m high Pass my fingers got so cold I couldn't move them anymore. I just stopped for a minute up top to snap a picture and was glad to get down into warmer areas. Later somone told me that this Plateau is one of the coldest areas in all of Kyrgyzstan.

Descending down a lovely Valley the Kumys vendors changed to Honey vendors and the temperature increased significantly and fruit-trees started appearing all along the road, filled to the brim with fruit, some ripe others not yet. While going down the road I was rather unexpectedly stopped by the Police, was my Light not working again or was I going too fast? Neither, turns out they had never seen a Moped and just wanted to check it out, so after everyone took it for a little spin and had their foto taken, I was happily on my way again. The road wound along giant dams for electricity farther down into the fertile Fergana valley. Finding a Place to sleep here was rather hard, along the road were either villages or planted fields and hotels were rare, most being too expensive for my budget. Since I was getting quite a bit of mileage in today I decided to drive all the way to osh that day, which meant I had to drive almost 2 hours in darkness on rather frequented roads to reach my Hostel in Osh at around 10:30pm after more than 500km of driving. I can honestly tell you that this was a horrifying experience, especially since my headlights only really illuminated a few meters of road in front of me.

 

20. June 2018

I spent the morning working on some pictures and a new blogpost and around noon I ventured into the citycenter. Osh is an old city along the Silkroad with a huge bazaar, I bought some new provisions for the Pamir and had a great Kebab in a Park bustling with life. Later in the day I went for dinner with two guys that stayed at the hostel, Motorcycle travelers as well, and after went to a Bar where we watched the Soccer game with a couple of beers.

 

21. June 2018

Breakfast today woke me up good, somehow they had a misunderstanding in the kitchen and someone added salt instead of sugar to my coffee. Which obviously took me quite by surprise, but nothing that couldn't be figured out. I then got ready and stocked up on some additional water as well. On the way out of Osh I was driving through traffic along some kitted out Adventure Bikes and their riders from Latvia, though I initially passed them while they refueled they quickly overtook me outside of Osh again. The Road towards Tajikistan was honestly great, although I could feel that it was more or less constantly going uphill and inbetween I got into a bigger rainshower but could wait it out under the roof of a busstop.

Between me and Sarytash, the Last town before the Border to Tajikistan, was then only one big mountain pass left, 3600m above sea level. Unfortunately thats when it really started pouring again and got incredibly cold again, so I couldn't really see a lot from the top and kind of just wanted to get down again. Sarytash however wasn't that much warmer either and since it was already 4 pm I decided that crossing the border today wouldn't be possible, so I started looking for a restaurant to get some food and warm myself up a bit. In the restaurant I was joined by two other travellers, one was a backpacker on the way from the Pamir to Osh and the other was a young American who bought a pretty messed up Motorcycle in Bishkek with the goal of riding it through Kirgistan and Tajikistan. I actually realised that someone in Osh told me about him, because he went to a mechanic in Osh and had no knowledge whatsoever about Motorcycles and the mechanics told him the bike would never survive the Pamir. He was a nice and fun guy though. The weather was getting even worse so I decided to stay with those two guys in the guesthouse of the restaurant. The American also had a Paper Map of Tajikistan of which I took a bunch of pictures since I figured Internet wouldn't be too easy to come by in the Pamir Mountains.


 

Unterwegs in Kirgisistan

 

19.06.18

Ich habe euch ja versprochen zu erklären warum es keine angenehme Nach war. Bereits als ich schlafen ging konnte ich in der Ferne die Blitze eines aufziehenden Gewitters sehen und gegen Mitternacht  hat es mich dann doch erreicht. Blitz und Donner die den Nachthimmel durchschnitten weckten mich auf und ließen mich an der Wahl meines Zeltplatzes zweifeln, nachdem dann auch noch starker Regen einsetzte war an Schlaf nicht mehr wirklich zu denken. Gegen 2 Uhr Früh zog das Gewitter aber endlich weiter und auch der Regen hörte langsam auf was mir endlich ein paar Stunden Schlaf einbrachte. Aber auch hier wurde es wieder sehr früh Hell und inzwischen hatte es auch ordentlich abgekühlt, die Temperatur musste knapp um den Gefrierpunkt liegen, kalt war mir im Schlafsack zwar nicht, aber zusammen mit der Tatsache, dass es draußen Hell war, konnte ich nur noch ein bisschen dösen bis die Sonne endlich hinter den Berspitzen hervorkam und anfing das Zelt etwas zu wärmen.  Dies war auch mein Stichwort um zusammenzupacken und endlich in wärmere Gefilde zu kommen, um 8:30 verließ ich meinen Zeltplatz musste aber noch einen Pass überqueren um das Hochplateau (ca 2600m) zu verlassen. Am Weg auf den 3174m hohen Pass war es so kalt, dass meine Finger steif gefroren waren, dennoch machte ich ganz kurz Pause um ein Foto zu schießen, dann ging es aber schnell runter wo es wärmer wurde. Später erklärte mir jemand, dass dieses Hochplateau einer der kältesten Orte Kirgisistans ist.

 

Die Straße führte durch ein Bilderbuchtal in tiefere Lagen und die Kumys-Verkäufer am Straßenrand wechselten zu Honig-Verkäufern mit zunehmender Temperatur, entland der Straße fuhr ich auch an immer mehr Obstbäumen vorbei, die voller Früchte, wenn auch nicht alle reif, waren. Hier kam ich dann unerwarteterweise in eine Polizeikontrolle, war mein Licht wieder aus oder war ich gar zu schnell unterwegs? Weder noch wie sich herausstellte, die Beamten hatten nur noch nie ein solches Moped gesehen und wollten es sich genauer ansehen, nachdem jeder eine kurze Runde damit gedreht hatte und Fotos gemacht hatte durfte ich auch schon wieder weiter fahren. Entlang gigantischer Stauseen schlängelte sich die Straße in das fruchtbare Ferganatal. Einen Platz zum Übernachten zu finden war hier gar nicht so einfach, entlang der Straße gab es entweder Dörfer oder Felder und auch Hotels (in meiner Preiskategorie) waren nicht wirklich zu finden. Nachdem ich heute aber doch recht gut vorangekommen war entschied ich mich dazu heute noch nach Osh zu fahren, was bedeutete, dass ich noch ca 2h in der Dunkelheit, auf ordentlich frequentierten Straßen, fahren musste um mein Hostel gegen 22:30 Uhr nach über 500km zu erreichen. Diese Erfahrung war wirklich nervenaufreibend, besonders da das Frontlicht meiner Honda Supercub gerade so ein paar Meter Straße vor mir ausreichend ausleuchten konnte.

 

20.06.18

Der Mittwoch war mal wieder ein fahrfreier Tag, Vormittags arbeitete ich an Fotos und einem der Posts über die Reise, zum Mittagessen ging es in die Innenstadt. Osh ist eine alte Stadt an der Seidenstraße mit einem wirklich großen Basar, hier deckte ich mich vorsorglich mit Vorräten für Tadschikistan ein und gönnte mir ausgezeichneten, über Holzkohle gegrillten, Schisch Kebab in einem Park der auch so ein halber Vergnügungsplatz war, Schaschlik oder Kebab ist wirklich etwas, das man in Zentralasien probieren muss. Mit zwei Zimmerkollegen aus dem Hostel, ebenfalls Motorradreisende, ging es auf ein Abendessen und anschließend in eine Bar um bei ein paar Bier das WM-Spiel zu sehen.

 

21.06.18

Das Frühstück hat mich erstmal richtig aufgeweckt, aber nicht auf die gute Art, in der Küche muss es wohl eine Verwechslung gegeben haben und so hat mir jemand Salz statt Zucker in den Kaffee getan. Was mich im ersten Moment natürlich ordentlich überrascht hat, der nächste Kaffee hat dann aber den richtigen Zucker bekommen. Danach ging es auch schon wieder los, ich füllte noch meine Wasservorräte auf und machte mich auf den Weg in Richtung Tadschikistan. Auf dem Weg durch Osh begegnete ich auch zwei voll ausgerüsteten "Adventure-Bikes", die ich dann sogar überholte, als sie tanken mussten, die Freude währte aber nur kurz, denn außerhalb der Stadt überholten sie mich wieder. Die Straße war wirklich von guter Qualität auch wenn ich meinem Moped anmerken konnte, dass es nahezu permanent bergauf ging. Zwischendurch kam ich natürlich auch mal in einen Regenschauer, den ich aber unter dem Dach einer Bushaltestelle abwarten konnte.

Zwischen mir und Sarytasch, dem letzten Ort vor der Grenze zu Tadschikistan, lag dann nur noch ein großer Pass von 3600m. Leider fing es auch gerade dann an zu regnen und kalt zu werden als ich das letzte schwere Stück anging, daher konnte ich an der Spitze nicht wirklich viel sehen und wollte nur so schnell wie möglich wieder nach unten. Sarytasch war aber leider nicht so weit unten und auch nicht wirklich wärmer oder trockener, nachdem es inzwischen auch schon 16 Uhr war dämmerte mir, dass die Grenzüberquerung heute nicht mehr machbar sein würde, also suchte ich mir ein Restaurant in dem ich etwas ordentliches essen und mich aufwärmen konnte. Im Restaurant lernte ich dann auch zwei weitere gestrandete Reisende kennen, einer war Backpacker und gerade auf dem Weg vom Pamir nach Osh, nur gab es heute keine Fahrten mehr nach Osh, der andere, ein junger Amerikaner, der sich in Bishkek ein ziehmlich fertiges Motorrad gekauft hatte um durch Kirgisistan und Tadschikistan zu reisen. Mir fiel auf, dass mir in Osh sogar jemand von ihm erzählt hatte, da er in Osh eine Werkstatt aufgesucht hatte, da er absolut keinen Plan von Motorrädern hat und der Mechaniker erklärte, dass das Motorrad nie den Pamir überleben würde. War aber ein wirklich netter Typ. Nachdem das Wetter inzwischen noch schlechter geworden war, beschloss ich nicht lange zu suchen und mit den anderen zweien im Guesthouse des Restaurants zu übernachten. Der Amerikaner hatte außerdem eine Papierkarte von Tadschikistan, von welcher ich einen Haufen Handyfotos machte, da ich schon ahnte, dass im Pamir nicht wirklich viel Internetzugang möglich sein würde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code