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The Altai Part 2

The Altai Part 2

 

Waking up on Day 14 I was glad I decided to get into a Hotel, the night got pretty chilly and it even rained a bit, I actually woke up at 7 but didn't get out of bed until 8. After a Coffee at the Hotel I departed into the cold winds at around 9, I actually wanted to do a little pit-stop in Schebalino to refuel and get something to eat, but somehow I rode right past/through it without noticing, no idea if that was just my Focus  on driving from the cold or that I'm getting somewhat tired. Now the road is starting to leave the Altai Mountains the valley is getting wider and the Mountains smaller, by the side of the road the tourist-oriented souvenir stands are getting more numerous as well as the Eco-Lodges all along the road. Otherwhise the road is not very noteworthy, good asphalt, nice forests and Landscapes but nothing spectacular. While passing by Gorno-Altaisk, which marks the End of the Mountains and the beginning of the rolling siberian Hills, it started raining for the first time on this Trip, the Rain itself wasn't too bad, but the Temperature just dropped quite a bit. It was not a very nice riding experience, even with my Raingear.

Around 4pm I reached the City of Bijsk and checked into the "Altai Hotel" which is a 3 story log-building, looks amazing. For 450 Rubels (~6€) I got a bed in a shared Room, even though there was noone else in my room, which was great. And I can even take a warm shower here. After I hadn't really eaten a lot for lunch I gorged on some salad, fries and Shashlik for dinner. I covered 228km that day which is a good distance.

 

Another lazy start on Day 15, had some of my own stuff for breakfast and approached everything a little more relaxed since I only had to ride 150km today to reach Barnaul btw today is also the first of June. By now the traffic on the Road has gotten quite severe and riding was no pleasure at all. People constantly overtook me without keeping any distance to the side, Trucks that overtake me suck me in and throw me about on the road and approaching cars just overtake other cars on my lane without really caring about me being there. The Landscape here doesn't really change at all, you have rolling hills, grassy meadows and big birch forests. I reached Barnaul and the Hostel "Izba" I was aiming for at around 4pm. The Hostel is not really big with mostly russian guests. There was however one Polish guy who's living in the USA who I could finally talk some real English to again. He was on a Motorcycle Trip from Europe to Mongolia, but after a few mishaps he had decided to quit his trip send everything back to Germany and do a backpacking trip around Europe. Through the Help of Alexej, the guy running the Hostel with his Mother, I got in contact with a mechanic to fix my piston rings, who I will call again tomorrow the arrange the meeting.

 

After a good nights sleep I met up with Andreij the mechanic at around noon on Day 16. We would work for half the day on my Moped. First and most important Order of Business was to change the Piston Rings, they had worn so much that inside the cylinder the space where the Ends should meet had increased to 1 mm, even the new ones had 0.3mm which is borderline, but still acceptable. We also checked the automatic clutch, which was still ok, only the bushing has a bit of wear but is still ok. Changing the starting chain was also necessary since the main chain wouldn't tighten anymore, the new bicycle chain didn't fit properly though, but a little touch of the anglegrinder fixed that issue. The Maxi also got new Oil and new bulbs, the back one actually burned through it's glass. Additionally the Airfilter got an Upgrade with some Filter-sponge in front of the wiremesh, which will inhibit the airflow a bit, but shoudn't be too bad. The Guys at the workshop were great and the whole thing cost me 3400 Rubel and lunch for me and the mechanic. With great care for the new Pistonrings I drove back to my Hostel, feeling very accomplished.

 


Im Altai Teil 2

Am Morgen von Tag 14 war ich wirklich froh, dass ich mich für das Hotel entschieden hatte, die Nacht wurde ziemlich kalt und es regnete sogar ein bisschen. Obwohl ich um 7 aufwachte schälte ich mich erst gegen 8 aus dem Bett. Nach einem Kaffeefrühstück (ohne Tschick) im Hotel gings um 9 auch schon los in den kalten Wind, eigentlich wollte ich einen kleinen Zwischenstopp in Schebalino machen um Nachzutanken und Essen zu besorgen, aber irgendwie bin ich einfach durch den Ort geritten ohne es zu merken. Keine Ahnung ob das am Fokus auf fahren wegen der Kälte lag oder ob ich doch langsam etwas müde werde nach 14 Tagen. Jetzt wo die Straße das Gebirge langsam verlässt, das Tal weiter und die Berge kleiner werden wird auch alles etwas touristischer. Souvenirstände säumen den Weg und dutzende „Eco-Lodges“ befinden sich in den Wäldern entlang der Straße. Ansonsten ist die Straße aber nicht wirklich spektakulär, guter Asphalt, nette Wälder aber das wars dann auch. Als ich an Gorno-Altaisk vorbei fuhr endeten auch die Berge des Altai und die Landschaft ging über in die seichten Hügel Sibiriens, außerdem fing es zum ersten Mal an zu regnen. Der Regen war nicht wirklich stark oder schlimm, aber die Temperatur viel von angenehm zu arschkalt. Trotz Regenbekleidung war der Rest der Fahrt alles andere als angenehm.

Gegen 16 Uhr kam ich dann in Bijsk an und checkte mich im „Altai Hotel“ ein, das Hotelgebäude ist ein dreistöckiger Blockhausbau, wirklich beeindruckend. Für umgerechnet 6€ bekam ich ein Bett im Mehrbettzimmer, in dem ich aber ganz alleine war, ideal würde ich sagen. Außerdem bekam ich endlich eine warme dusche hier. Nachdem das Mittagessen irgendwie ins Wasser gefallen war gönnte ich mir eine ordentliche Portion Salat, Pommes und Schaschlik zum Abendessen. Trotz Regens habe ich heute 228km auf der Puch Maxi zurückgelegt.

 

Auch Tag 15 startete etwas später nachdem ich ein Frühstück aus meinen „Vorräten“ gezaubert hatte und auch generell alles etwas entspannter anging, immerhin musste ich heute nur 150km nach Barnaul hinter mich bringen. Übrigens ist heute der 1. Juni. Inzwischen hatte der Verkehr auf der Straße aber deutlich zugenommen und machte den Trip mehr zu einer Tortur. Ich würde natürlich, wie erwartet, dauernd überholt, aber die Fahrer überholen einfach ohne irgendeinen Seitenabstand, der Sog der LKWs schleudert mich hin und her und den Gegenverkehr interessiert auch gar nicht, dass ich hier entlangkomme, wenn sie den Vordermann überholen. Auch die Landschaft bietet keine Abwechslung, sanfte Hügel, Wiesen und Birkenwälder. Barnaul und das Hostel „Izba“ erreichte ich gegen 16 Uhr. Das Hostel ist nicht wirklich groß mit vorwiegend russischen Gästen, aber immerhin war dort ein, in den USA lebender, Pole mit dem ich endlich wieder Englisch reden konnte. Er war auf einer Motorrad-Reise von Europa in die Mongolei, aber nach einigen Problemen entschied er sich den Trip zu beenden, das Motorrad nach Deutschland zu schicken und einen Backpacking-Trip durch Europa zu machen. Alexej, der das Hotel mit seiner Mutter zusammen betreibt, half mir dann auch einen Mechaniker zu organisieren um meine Kolbenringe zu tauschen, den ich morgen Treffen werde.

 

Nach einer erholsamen Nach traf ich mich an Tag 16 gegen Mittag mit Andreij, dem Mechaniker. Den halben Tag würden wir an der Puch Maxi arbeiten. Als erstes nahmen wir uns die Kolbenringe vor, der Abstand zwischen den Enden hatte sich im Zylinder schon auf knapp 1mm geweitet und selbst die neuen hatten 0,3mm Spiel, was grenzwertig, aber akzeptabel ist. Auch die automatische Kupplung wurde inspiziert, war aber noch ok, nur die Kupferbüchse hat sich etwas abgenützt aber sollte für den Rest der Reise noch reichen. Die Anwerfkette musste ebenfalls getauscht werden, da sie so kurz geworden war, dass man die Moped-kette nicht mehr weiter spannen konnte. Die neue Fahrradkette dafür war leider etwas zu schmal für die Zahnräder am Moped, ein bisschen „Liebe“ mit der Flex brachte die Kettenräder aber auf die nötige Breite. Natürlich wurde auch neues Öl eingefüllt und die Birnen getauscht, die hintere hatte sich sogar durch ihr Glas gebrannt. Der Luftfilter bekam auch ein leichtes Upgrade mit Filterschwamm, der vor den Metallfilter gepackt wurde, das wird zwar die Luftzufuhr etwas einschränken, aber es sollte im Rahmen bleiben. Die Jungs in der Werkstatt waren echt super und die ganze Werkerei hat mich nur 3400 Rubel und Mittagessen für mich und den Mechaniker gekostet. Mit großer Sorgfalt für die neuen Ringe bin ich dann zurück zum Hostel gefahren um mir endlich auch etwas Entspannung zu gönnen.

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