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A cold Day

A cold Day

Day 5 greets me with snow covering the ground at 7 in the morning. Had a great breakfast at Tungas Guesthouse with some sweet bread, that tasted similar to gingerbread, and onto that you could put either butter or a paste made from cooked almost caramellized milk, if i understood everything correct. I then put on almost all the layers I had and at 10 i left. By that time the snow had melted and the temperatures rose to around 5°C. It was also time to say Goodbye to Eddie, who will take a Bus and travel via China to Kasachstan, maybe we manage to meet up again in the Stans. He also took a picture of me before leaving, also go check out his blog at https://www.oneroadtolondon.com

Shortly after I left the wind picked up again, for an hour i was pretty fine, but after that I just got incredibly cold, the wind and cold would creep through my raingear and i just had to keep going, the farther I got, the warmer it would get. As I only have my thin motorcycle gloves, my hands froze stiff within moments, I had to start violently clapping them together to not loose my feeling in them. Around noon the weather finally got a bit better and there was even some sun peeking through the clouds, but then the next challenge arose. To get to Tosontsengel you have to cross a Mountain Pass and as soon as I reached it I know it would be a hard one because it wasn’t paved. Through a combination of walking next to the running Moped, pedaling and driving serpentines over the whole width of the road i managed to somehow make it to the top of this 2500m pass. From there on it was finally downhill and I reached a more forested area of mongolia, along the road there were nice larch forests, honestly if it wasn’t that cold I would have just camped there. At around 6pm I reached Tosontsengel and checked in at the Skyline hotel, which was rather “interesting” to say the least. There was one toilet for the whole floor and one shower for the whole building, and in general the whole thing looked like it was still from soviet times. For dinner I shoveled some Suivan into me at the hotel restaurant and then basically fell into my bed. That Day I drove 195km through some pretty gruesome weather.

 

 

Day 6 is a Break Day again, I slept in even though the mongolians staying at the hotel left early and made a whole ton of noise when they left. I then had some breakfast which wasn’t anything to speak of, a fried egg on a piece of bread, at least it was included in the room-price. I had a walk around town to see what’s even there, which is not a lot and went into a small local restaurant only serving “Tschuschuur” a fried kind of dumpling filled with Sheeps Meat, the food was great and cheap, although some mongolians from the other table started handing me vodka in bowls to drink, after two bowls I graciously declined and left the restaurant headed towards a hill next to the city to take a picture of the town, there I could really feel the vodka i was just fed. Feeling a little tipsy i went back into town, bought some supplies and headed back to the hotel, there the Wifi was now working so I wrote the blogpost for Day 1 and 2. For dinner I had “Tschuschuur” again at the hotel restaurant, but I guess the tons of oil and fat in there were just too much for me and I had a stomachache accompanied by some light diarrhea in the evening. Nevertheless tomorrow I will head out again to hopefully get some better wheater.

 


Ein kalter Tag

Tag 5 begrüßt mich in all seiner weißen Pracht um 7 Uhr Früh. Zum Frühstück gab es süße Brötchen, die mehr an Lebkuchen erinnerten mit Butter und einer Art Aufstrich aus karamellisierter Milch, falls ich das richtig verstanden habe, aber es war wirklich ausgezeichnet. Danach hab ich so ziehmlich alle Kleidungsschichten angezogen die ich dabei habe um gegen 10 auf die Straße zu kommen. Um die Uhrzeit war der Schnee schon geschmolzen und die Temperatur stieg auf ca 5°C. Es war nun auch Zeit, dass sich meine und Eddies wege trennen, er wird per Bus an die Chinesische Grenze fahren und dann über China nach Kasachstan einreisen, vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja nochmal in den Stans. Bevor es los ging hat er noch ein Foto von mir gemacht, ihr solltet auch definitiv seinen Blog besuchen  https://www.oneroadtolondon.com/  .

Bereits kurze Zeit nachdem ich Tariat verlassen hatte ging der Wind wieder los, zuerst hielt in meine Regenbekleidung noch ab, aber nach ca einer Stunde kam die Kälte einfach durch und ich begann bitterlich zu frieren. Meine Hände waren sowieso nach kürzester Zeit schon steif gefroren, da ich nur meine dünnen Motorradhandschuhe habe, mit allen Mitteln versuchte ich meine Hände etwas warm zu halten um zumindest das Gefühl fürs Gas und die Bremse nicht zu verlieren. Aber trotz der Kälte blieb mir nichts anderes übrig als stur weiter zu fahren, denn je weiter ich kam desto wärmer würde es werden. Gegen Mittag wurde das Wetter endlich etwas besser, auch die Sonne lachte stellenweise aus den Wolken heraus. Doch dann kam schon die nächste Herausforderung, der Pass am Weg nach Tosontsengel, dass der schwer wird war sofort klar als der Asphalt wegen des Passes aufhörte. Mit einer Kombination aus neben dem laufenden Moped gehen, Pedale treten und Serpentinen über die ganze Straße fahren schaffte ich es dann unter enormem Kraftaufwand auf den 2500m hohen Pass. Von da an gings dann wenigstens bergab durch wunderbare Lärchenwälder in diesem eher bewaldeten Teil der Mongolei. Wäre es nicht so arschkalt gewesen hätte ich definitiv dort gecampt. Gegen 18 Uhr habe ich dann endlich Tosontsengel erreicht und bin dort im Skyline Hotel eingekehrt, welches durchaus recht “interessant” war. Es gab eine Toilette für den ganzen Stock und eine Dusche fürs ganze Gebäude, immerhin mit warmem Wasser. Das ganze Hotel machte mehr den Eindruck als hätte es die Soviet-Zeit nie verlassen. Am Abend habe ich im Hotelrestaurant noch eine Portion Suivan in mich reingeschaufelt und bin dann sprichwörtlich ins bett gefallen. An diesem Tag habe ich 195km in ziehmlich abstoßendem Wetter zurückgelegt.

 

Tag 6 ist wieder einmal ein “Ruhetag”, am morgen habe ich mal etwas ausgeschlafen, trotzdem, dass die Mongolischen Gäste unter ohrenbetäubendem Lärm ihre Zimmer verließen. Das Hotelfrühstück war nicht sehr aufbauend, ein Spiegelei auf einer Scheibe Brot, immerhin wars im Preis inbegriffen. Ich habe mir dann die Stadt etwas angesehen, zum einen um zu sehen was es da so gibt, nicht viel, und um noch etwas Geld abzuheben. Mittags ging ich in ein kleines Straßenlokal, das “Tschuschuur” anbot, frittierte Teigtaschen mit Schafs bzw Hammelfleisch gefüllt, das Essen war ausgezeichnet und wirklich billig. Die Mongolen vom Nachbartisch hatten offenbar Gefallen an mir gefunden und haben mir Schalen mit Vodka angeboten, die ich exen solle, nach 2 Schalen musste ich dankend ablehnen und habe mich wieder auf den Weg gemacht. Anschließend erklomm ich einen nahegelegenen Hügel um ein paar Fotos von der Stadt zu machen, dabei konnte ich den Vodka dann schon spüren. Leicht betrunken machte ich mich also wieder auf in die Stadt besorgte noch ein paar Lebensmittel und kehrte dann ins Hotel zurück, wo es nun WLan gab. Die Situation nutzte ich auch umgehend um den Blogpost der Tage 1+2 zu verfassen. Zum Abendessen hatte ich wieder diese “Tschuschuur” nun aber im Hotelrestaurant, diesmal war mir das Fett wohl doch etwas zu viel, denn in der Folge hatte ich Abends leichte Magenkrämpfe zusammen mit leichtem Durchfall. Trotzdem werde ich morgen wieder weiterfahren um hoffentlich besseres Wetter zu erreichen.