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Back in Europe, the End is near

02. August 2018

Yesterday evening was maybe a bit longer than anticipated, so I set off from Kiev rather late in the morning. Somehow though the Maxi suddenly wasn’t running properly, I ended up checking the ignition 3 times that day, even the airfilter, but I couldn’t really find any issues. Thanks to that I only did about 130kms.

 

03.August 2018

The Guys at rbo.at told me to install a smaller mainjet and that actually solved the issue, but really didn’t make a lot of sense as it shouldn’t have run too rich, but if it works. Anyways since I was already changing the jet I also changed the oil and regreased the chain. The road was in bad shape and to add to this a random bee decided to fly into my shirt while driving and sting me. At least the Hostel only cost me about 4€.

04.August 2018

Had an uneventful ride towards Lviv only the driving inside the city was gruesome, tons of blocked roads and deviations combined with the terrible condition of the roads made driving there an attack on your sanity. I did however reach my Hostel in the early afternoon and went for a bit of sightseeing. It is a very european looking city and especially beautiful since the old town center survived the War unscathed and it was spared by soviet city-planners as well, the never parts are typically soviet, but the centre is magnificent.

05. August 2018

I decided to stay another day in Lviv, so I just spent the day exploring the city centre.

06. August 2018

In the morning when leaving Lviv I managed to find some more chaingrease and after some nice roads shortly before the border I decided to finally try the Kymyz I had in my bag from Kyrgyzstan still. I figuered I couldn’t bring it into the EU so I better just try it even if it’s probably not good anymore, and not good it was. I took a sip and instantly spat it out, extremely sour with a strong smoke aroma and overall bad taste.

Crossing the border into Poland wasn’t very good either, I first had to wait in the rain and then they wouldn’t handle my entry at the regular post due to my customs form. I ended up having to go through the International Transit/Truck Lane where they explained that I had the wrong form, which in my opinion didn’t matter as I only needed that for Mongolia and just had to get their stamp to prove that it is now back in the EU, since it already is a european vehicle and registered here, no customs necessary. While the customs officials insisted for nearly 30mins that they can’t give me a stamp, it suddenly did appear after another 1h of waiting in front of the customs bureau. Most annoying border crossing of the whole trip confirmed.

After the border I just continued and tried to get as far as possible the remaining day, although my moped started sounding “not very good”, it actually started loudly humming almost screaming, which does happen to those mopeds when they get old, but usually not as loud. I managed to find a hostel in a small town, which was the first floor of an old ladys house, who didn’t speak any english, but it was nice and I got some well deserved rest.

07. August 2018

The next morning wasn’t so good either, when leaving I got to know the angry side of my accomodation provider, the lovely old lady suddenly accused me of stealing one of the towels. Which obviously wasn’t true and I explained it to her, especially since I couldn’t fit any of her towels into my luggage. But she insisted and actually wanted to call the police, so as I had no towel I was like: “Yeah sure call them” but eventually she gave in and I could finally leave that house. I then left Poland already and crossed into Slovakia, where this time I spent the night in a Camping Area. The Moped was still sounding not so good or rather like someone was consistently stabbing, and it was squealing for dear life, and I was just left hoping it would make it back home as well as feeling a bit cringey riding a “mobile siren” through those calm little towns.

08. August 2018

Another relaxed day of riding through slovakia, trying to stay on small country roads, visited the town of Trencin and found a quiet campingarea where I was the only guest and they even had a swimming pool, that was really a welcome treat. Considering I tried to find a Hostel before but that was full I was actually happy about that.


Zurück in der EU, das Ende naht

02.08.18

Nachdem der gestrige Abend doch etwas länger gedauert hat, kam ich dann dementsprechend auch erst etwas später aus dem Bett und aus Kiev raus. Überraschenderweise lief die Maxi plötzlich nicht mehr einwandfrei, sie war am viertakten, ich habe extra 3 mal die Zündung kontrolliert und auch den Luftfilter aber konnte dort nichts finden. Aufgrunddessen schaffte ich diesmal auch nur 130km.

03.08.18

Von den Leuten bei rbo.at wird mir geraten eine kleinere Düse zu benutzen, was interessanterweise auch wirklich was brachte, obwohl es nicht wirklich Sinn gemacht hat, da sich ja sonst nichts verändert hat. Aber egal, nachdem ich schon am schrauben war wurde auch gleich noch das Öl gewechselt und die Kette neu geschmiert. Die Straße war auch in schlechtem Zustand und hinzu kam noch, dass mir unterm fahren eine Biene ins T-shirt flog und mich natürlich auch stach, immerhin hat das Hostel nur 4€ gekostet.

04.08.18

Über entspannte Straßen ging es nach Lemberg/Lviv, lediglich in der Stadt wurde das fahren wirklich grausam. Ständige Straßensperren und Umleitungen in Verbindung mit teils extrem schlechten Straßen brachten einen an den Rand des Wahnsinns. Als ich dann gegen 2 im Hostel war wurde das Mofa erstmal geparkt und es ging zu Fuß in die Altstadt, die wirklich einen Besuch wert ist. Der alte K.u.K Charme der Stadt wurde vom Krieg und den sovjetischen Stadtplanern verschont, was einem fast den Eindruck verleiht man würde durch die Wiener Altstadt spazieren.

05.08.18

Nachdem es mir hier so gefiel, blieb ich noch einen Tag länger in Lemberg und sah mir die Innenstadt an.

06.08.18

Diesmal ging es rechtzeitig aus der Stadt raus, und ich fand auch noch mehr Kettenspray. Über gute Straßen ging es nun richtung EU Außengrenze. Daher entschied ich mich abzufahren und endlich das Kimis (fermentierte Stutenmilch) zu probieren das ich seit Kirgisistan in meinem Gepäck mitschleppe. Mir war zwar bewusst, dass es wohl nicht mehr wirklich gut sein würde, aber ich wollte es immerhin probieren, da ich es eher nicht über die Grenzen bringen kann. Und es war auch nicht mehr gut, so dass ich es nach dem ersten Schluck direkt ausspucken musste, extrem sauer mit Lagerfeueraroma und generell schlechtem Geschmack.

Der Grenzübertritt war leider auch nicht so super, nachdem ich recht lange im Regen warten musste, erklärte man mir am normalen Grenzhäuschen, dass ich hier nicht einreisen könne mit meinem Zolldokument. Nach einer ordentlichen Diskussion musste ich dann über die LKW-Spur durch die große Zollhalle, wo mir erklärt wurde dass mein Fahrzeug das falsche Zolldokument hätte (Carnet ATA statt Carnet du Passage). Das war mir auch bewusst aber das Dokument war auch für die Mongolen gedacht und die Europäer mussten mir nur einen Stempel geben, dass das Fahrzeug wieder in der EU war, zu verzollen war da ja nichts, da Ich und mein Fahrzeug ja aus der EU kommen. Zwar erklärte man mir ca 30 Minuten, dass das so nicht funktionierte und ich nicht einreisen könne, aber nach einer weiteren Stunde wartens erschien dann doch endlich ein Stempel in meinem Carnet und ich konnte weiter fahren. Das war wirklich der unangenehmste Grenzübertritt der gesamten Reise.

Nach der Grenze wollte ich den restlichen Tag noch so gut es ging nutzen und fuhr weiter, leider fing die Puch Maxi an extrem zu heulen, was passieren kann wenn die Motoren älter werden, aber das war doch etwas sehr laut und plötzlich. In einem kleinen Ort fand ich dann auch ein Hostel, das sich im 1. Stock eines Einfamilienhauses von einer älteren Dame befand, die kein Wort englisch sprach, befand. Nach dem Tag bekam ich auf jeden Fall endlich meinen verdienten Schlaf.

07.08.18

Als ich am nächsten Morgen das Hostel verlassen wollte, wurde ich von der nun sehr aufgebrachten älteren Dame aufgehalten, und sie unterstellte mir eines der Handtücher aus dem Schlafsaal gestohlen zu haben. Was natürlich nicht gestimmt hat, denn wie ich ihr auch erklärte, hätte ihr Handtuch erst gar keinen platz in meinem Gepäck gehabt und wozu hätte ich das überhaupt gebraucht. Aber sie war ziemlich hartnäckig und wollte sogar die Polizei rufen, was ich nur mit den Worten: “Ja, von mir aus gerne” abtat, und irgendwann schien es ihr auch zu dumm zu werden und sie ließ mich unter protest gehen. Froh endlich weiter zu kommen verließ ich dann auch bald Polen wieder in Richtung Slowakei, wo ich mir diesmal einen Campingplatz suchte. Das Moped klang noch immer so wie eine fahrende Sirene, wo ich mich schlecht fühlte damit durch die ganzen kleinen, verschlafenen Dörfer zu fahren, und nur hoffen konnte, dass sie bis daheim durchhält.

08.08.18

Durch die Slowakei ging es auch sehr entspannt, wobei ich immer versuchte auf möglichst kleinen Straßen zu fahren. Ich besuchte auch den Ort Trencin und fand außerhalb einen netten Campingplatz auf dem ich ganz alleine war, und den dortigen Pool damit auch für mich alleine hatte. Das war wirklich eine sehr willkommene Überraschung.

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